Solo-Trekking: Quer durch Transsilvanien

Sieben Tage quer durch Transsilvanien: Peter Maisenbacher, bekannter Sportmoderator und echter Outdoor-Fan, wandert eine Woche lang alleine durch Siebenbürgen in Rumänien und verzichtet auf schweres Gepäck. Um die Ausrüstung auf das wesentlichste zu reduzieren griff der 52-jährige auf die Funktionsbekleidung der Schweizer Kultmarken X-BIONIC® und X-SOCKS® zurück.

Siebenbürgen, nur circa eineinhalb Flugstunden von Zentraleuropa entfernt, ist nicht nur als Wanderziel eine Reise wert, auch seine Städte können Einiges bieten: Sibiu (Kulturhauptstadt Europas 2007), Sighishoara (eine Art siebenbürgisches Rothenburg ob der Tauber) und Brasov (das Salzburg Siebenbürgens). Hermannsburg, Schäßburg und Kronstadt heißen diese Städte auf Deutsch, da sie von Siebenbürger „Sachsen“ gegründet wurden (wie insgesamt sieben Städte mit Burgen, daher vermutlich die Bezeichnung „Siebenbürgen“.) Nach dem Fall des kommunistischen Regimes 1989 haben die meisten der recht zahlreichen Deutschen, die zuvor bis zu 10% der siebenbürgischen Bevölkerung ausmachten, das Land verlassen. Ich bin dennoch auf meiner Reise immer wieder Vertretern der deutschen Minderheit begegnet, unter ihnen Ovidiu Gant, dem (einzigen) deutschen Abgeordneten im Rumänischen Parlament oder Karl Ehrmann, dem Geschäftsführer des Saxonia-Hotels in Rosenau.

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Meine rumänischen Bekanntschaften, vom Schafhirten bis zum Priester (der bedeutenden rumänisch-orthodoxen Kirche), begegneten mir ohne Vorbehalte und mit großer Gastfreundschaft. Und was für ein erhebendes Gefühl als Pädagoge als „Professori“ betitelt zu werden!

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Nicht zu übersehen ist die Tatsache, dass Rumänien ein Land im Umbruch ist, der Veränderungen mit sich bringt, die nicht von allen gut geheißen werden. Zu kritisieren ist in jedem Fall die Tendenz zu einer Zweiklassengesellschaft sowie die starke Kommerzialisierung. Bleibt zu hoffen, dass die einzigartige Natur der Karpaten ihr nicht zum Opfer fällt.

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Bedanken möchte ich mich ganz besonders bei der Familie Jahn, auf deren Einladung ich nach Rumänien kam und die mich im Vorfeld meiner Trekkking-Reise im Timishoara (Temeswar) umfassend betreuten und in das Land einführten. Außerdem brachten sie mich letztendlich mit Marius und Gabi vom Club Montan Altitudine zusammen, ohne deren Unterstützung die Trekking-Touren nicht so problemlos verlaufen wären.

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15.06.2009 - 14:35
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Nur ein paar Kilometer von Rasnov entfernt beginnt ein Wanderweg auf die Cabana Curmatura, für den ich bei gemächlichem Tempo nur drei Stunden benötige. Da bleibt ausreichend Zeit, die Natur zu bewundern und mich an köstlichem Quellwasser zu laben.

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Die Hütte auf 1400 Meter Höhe ist auf drei Seiten umgeben von herrlicher Bergkulisse und eignet sich wunderbar als Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen auf den Kamm und den höchsten Berg ("La Om", ca. 2200 Meter).

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Auf dem Weg zu den Gipfeln liegt zum Teil noch Schnee – gut, dass ich Stöcke mit dabei habe. Die helfen mir auch, mir die zahlreichen wilden Schäferhunde vom Leibe zu halten...

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Bei erneut phantastischem Wetter bietet sich ein spektakulärer Ausblick nach dem anderen. So wird sogar aus mir, der ich nicht 100% schwindelfrei bin, ein begeisterter Gipfelstürmer. Wie bei meiner gesamten Tour weiß ich auch hier meine Funktionskleidung zu schätzen: Mein durchschwitztes X-Bionic-Shirt kühlt, wenn ich zu überhitzen drohe, und trocknet in Windeseile. So, mit der richtigen Ausrüstung, macht Trekking Spaß!

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15.06.2009 - 14:25
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Im Nationalpark Bucegi soll es spektakulärer werden. Von Bergen, Bären und Banditen ist im Vorfeld die Rede… Auch hier ist erst einmal ein stetiger und Kräfte raubender Anstieg angesagt. Die letzte bewirtschaftete Hütte lasse ich zurück um endgültig in die Bergwelt aufzusteigen.

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Auf über 2000 Höhenmeter angelangt, folgt ein beschwerlicher Klettergang über den lang gezogenen Berggrat. Nun bin ich über jedes Gramm froh, das ich mir dank meiner Funktionstextilien von X-BIONIC im Gepäck einsparen konnte. Schließlich habe ich drei Liter Wasser mit dabei, da hier oben keine Quellen zu erwarten sind.

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Über sieben Gipfel musst du gehen – oder waren es am Ende des langen Tages doch mehr? Ich fühle mich auf jeden Fall am Zielpunkt wie ein „Sevensummiter“ … Im Refugio, einer Notunterkunft in Iglo-Form, sind wir bei Anbruch der Dunkelheit vier Personen; meine Mitbewohner sind übrigens die ersten Wanderer, denen ich an diesem Tag begegnet bin. Kurze Zeit später kommt richtig Leben in die Bude: Eine Gruppe von jungen Leuten begehrt Einlass – auf der Flucht vor zwei Bären! So lässt sich auch die Frage beantworten, wie viele Menschen in diesem Refugio schlafen können: Am Morgen nach einer fast schlaflosen Nacht zähle ich 14 Personen!

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Beim frühmorgendlichen Abstieg im weglosen Gelände orientiere ich mich an der Hütte, die die Flüchtlinge eigentlich angestrebt hatten. Dort wäre reichlich Platz für sie gewesen, stelle ich fest. Nun treffe ich zwar auf zwei Hirten, drei Hunde und zahlreiche Schafe – doch die Bären sind wie ein Spuk verschwunden. Wollten uns die jungen Leute einen Bären aufbinden? Wie auch immer. Am Ende der kilometerlangen Wanderung durch charmante Vorgebirgshügel bin ich froh, keinem der über 1000 Bären begegnet zu sein, die es in den Karpaten geben soll. Gruselig wurde es dennoch einmal: Um Graf Draculas Schloss machte ich einen großen Bogen.

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15.06.2009 - 14:11
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Von Rasnov (siebenbürgische Bezeichnung: Rosenau) aus geht es am frühen Morgen mit dem Mountainbike in Serpentinen bis in die Hochebene Poaina Brasov (Schulerau), einem beliebten Wintersportort auf circa 1000 Meter.

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Die Touristenhochburg mit Hotel- und Freizeitanlagen lasse ich schnell hinter mir und nutze den Transportpfad unterhalb der Liftanlage um mit dem Rad bis zur Julius-Römer-Hütte zu klettern. Trotz kleinstem Gang muss ich zwei, drei Mal kurz absteigen, da sich der Vorderreifen bedenklich zu heben beginnt. Auf der Julius-Römer-Hütte dann die verdiente Rast mit frisch zubereiteter Hausmannskost.

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So gestärkt schaffe ich auch noch das letzte Stück bis zum Berggipfel des Postavaru (1799m). Von hier aus hat man einen weiten Überblick über diesen Teil der Südkarpaten, der bis fast auf die Bergspitzen bewaldet ist.

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Dann folgt der aufregende Teil der Tour: die rasante Fahrt 1200 Höhenmeter bergab bis nach Brasnov. Dort treffe ich am Spätnachmittag ein, ideal um noch ein wenig Sightseeing anzuschließen, bevor ich die Runde nach Rasnov neben der Landstraße komplettiere. Nach einem sonnigen Tag bringe ich erste positive Eindrücke einer vielfältigen Bergwelt zurück.

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15.06.2009 - 13:39
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Vom 3. bis zum 8. Juni unternehme ich in Siebenbürgen drei Touren: mit dem Mountain Bike in der Schulerau (Poiana Brasov) und zwei Trekking-Touren im Nationalpark Bucegi bzw. im Königstein-Gebirge (Muntii Piatra Craiului) der Südkarpaten, wo noch Bär, Wolf und Luchs zuhause sind. Siebenbürgen oder Transsilvanien ... Man erreicht diesen wilden Teil Rumäniens über den Flughafen Sibiu (Hermannstadt). 

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Zum Übernachten im Freien habe ich nur eine selbstaufblasbare Luftmatratze als Unterlage und einen Schlafsack mit Biwak dabei. Campingkocher, Taschenlampe und Erste-Hilfe-Set dürfen im Rucksack natürlich nicht fehlen. Die minimale Ausstattung an Kleidung reicht von X-SOCKS® über X-BIONIC® Trekking-Shirts und Unterwäsche bis hin zur Outdoor Hypershell von X-BIONIC®. Den Prototyp der brandneuen Outdoor-Jacke werde ich sieben Tage lang exklusiv testen.

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05.06.2009 - 08:30
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Sieben Tage quer durch Transsilvanien: Peter Maisenbacher, bekannter Sportmoderator und echter Outdoor-Fan, wandert eine Woche lang alleine durch Siebenbürgen in Rumänien und verzichtet auf schweres Gepäck. Um die Ausrüstung auf das Wesentlichste zu reduzieren griff der 52-jährige auf die Funktionsbekleidung der Schweizer Kultmarken X-BIONIC® und X-SOCKS® zurück.

Der Familienmensch: Peter Maisenbacher ist ausgebildeter Pädagoge mit Universitätsabschlüssen in Germanistik/Anglistik und Philosophie. Als Vater von vier Kindern und Ehemann einer verständnisvollen Frau lebt er im oberbayerischen Voralpenland in einem abseits gelegenen Haus mit großem Garten.

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Der Sportler: Als begeisterter Läufer wurde Peter Maisenbacher gleich zweimal deutscher Seniorenmeister mit der Staffel, lief einen Marathon unter drei Stunden und ist DLV-A-Trainer.

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Der Moderator: Seit knapp zwölf Jahren spricht Peter Maisenbacher bei vielen Sportevents. Ob direkt an der Strecke, im Helikopter oder am Seil – Hauptsache nahe an den Sportlern.

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Der Outdoor-Fan: Wann immer möglich, geht er nach draußen in die Natur – egal ob ein gemächlicher Spaziergang, ein schneller Lauf oder eine abenteuerlicher Wanderung. Seit kurzem zieht es Peter Maisenbacher auch alleine in die Berge, etwa zum Trekking auf den irischen Kerry-Way oder in das sardische Supramonte.

 

Mehr zu Peter Maisenbacher erfahren sie hier!

04.06.2009 - 13:12
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